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Berufsorientierung

Der Übergang von der Schule in Berufsausbildung, Studium und Arbeitswelt ist für junge Menschen ein bedeutender Schritt in ihrem Leben. Diesen Schritt aktiv zu planen, zu durchdenken und an den eigenen Stärken und Neigungen zu orientieren, ist Teil einer selbstbestimmten Lebensplanung.

Wir sehen es deshalb als eine wichtige Aufgabe an, sie zu befähigen, ihre Entscheidung für einen bestimmten Studien-, Ausbildungs- und Berufsweg kompetent und (selbst)bewusst treffen zu können. Dies setzt neben fachbezogenen Kompetenzen voraus, dass sie sich in ihrer Grundhaltung als eigenverantwortlich und aktiv handelnde Individuen verstehen. Unabhängig von der Wahl eines bestimmten Berufszieles fördert das KGN deshalb einerseits die Entwicklung berufsrelevanter Basiskompetenzen und vermittelt andererseits eine Einstellung zu Studium, Ausbildung und Beruf, die eine aktive Gestaltung des eigenen beruflichen Werdegangs als Realisierung persönlicher Entwicklungsmöglichkeiten auffasst.

Dafür vernetzen wir unsere Schule mit der örtlichen Wirtschaft. Praktika in der Mittel- und Oberstufe bieten Einblicke in den Wunschberuf, Exkursionen in Betriebe, der Besuch von Messen und ein an der Schule durchgeführter "Abend der Berufsorientierung" informieren unsere Schüler*innen über das Angebot in der Nähe und der Ferne. Die Durchführung eines Assessmentcenters und Bewerbungstrainings, die wir in Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern durchführen, zeigen ihnen Ziele und Wege auf, die sie mit den eigenen Vorstellungen abgleichen können.

Berufs­ori­en­tie­rung: Besuch der Nordjob-Messe in Lübeck

Die Klas­sen der Ein­füh­rungs­phase in die Ober­stufe (E-Klassen) besuch­ten am Diens­tag, dem 16.6.2015, die “Nord­job” in Lübeck. Das “Insti­tut für Talen­tent­wick­lung” hat im Auf­trag der Kauf­mann­schaft Lübeck und Ost­hol­stein den Besuch gründ­lich vor­be­rei­tet. Die Schü­le­rin­nen und Schü­ler hat­ten die Mög­lich­keit, mit einer umfang­rei­chen Reihe von Unter­neh­men, Uni­ver­si­tä­ten und ande­ren Anbie­tern per­sön­li­che Gesprächs­ter­mine zu ver­ein­ba­ren, im Zuge derer sie mit kom­pe­ten­ten Ansprech­part­nern wich­tige Aspekte ihrer zukünf­ti­gen Berufs­ori­en­tie­rung erör­tern konn­ten. Dar­über hin­aus bot die Messe in der MUK– Lübeck viel­fäl­tige Ange­bote zur indi­vi­du­el­len Erkun­dung ver­schie­de­ner Unter­neh­men und Berufs­per­spek­ti­ven sowie inter­es­sante Vor­träge zu die­sem Themenumfeld.

Abend der Berufs­ori­en­tie­rung

Wie wird man Bau­in­ge­nieur? Wie sieht der Arbeits­all­tag eines Unfall­chir­ur­gen aus? Was macht ein Mar­ke­ting­ma­na­ger? Diese und viele andere Frage wur­den auf dem ers­ten  Abend der Berufs­ori­en­tie­rung am Küs­ten­gym­na­sium geklärt. In unge­zwun­ge­ner Atmo­sphäre berich­te­ten Eltern in Ein­zel­ge­sprä­chen mit unse­ren Schü­le­rin­nen und Schü­lern über Ihren Beruf, ihren beruf­li­chen Wer­de­gang und ihre ganz indi­vi­du­el­len Erfah­run­gen in der Berufs­welt. So konn­ten sich die Klas­sen 9 bis Q1 aus ers­ter Hand wich­tige Infor­ma­tio­nen und Impulse für ihr spä­te­res beruf­li­ches Wir­ken ein­ho­len. Vie­len Dank an alle Betei­lig­ten, die zum Erfolg des Abends beige­tra­gen haben!

Berufs­ori­en­tie­rung live!

Auch in die­sem Jahr führte das Gym­na­sium Neu­stadt in Zusam­men­ar­beit mit der VR Bank die Simu­la­tion eines Assess­ment Cen­ters für den gesam­ten Q1-Jahr­gang durch. Unsere Schü­ler erhal­ten so die Mög­lich­keit, sich auf einen zukünf­ti­gen Bewer­bungs­tag (ein Assess­ment Centre) bei einem Unter­neh­men unter rea­len Vor­aus­set­zun­gen vor­zu­be­rei­ten und wich­tige Erkennt­nisse über den Bewer­bungs­pro­zess und sich selbst zu gewin­nen. Ent­schei­dend sind dabei die Tipps und Hin­weise der Bank­mit­ar­bei­ter, die die Schü­ler über den Tag beglei­ten. So wis­sen die zukünf­ti­gen Bewer­ber nun genau, wor­auf Per­so­nal­ma­na­ger bei Ein­stel­lungs­ge­sprä­chen ach­ten, wie Team­fä­hig­keit getes­tet wird, wie Fir­men Bewer­ber in Ein­stel­lungs­tests gezielt unter Druck set­zen und wie sie ver­su­chen, Infor­ma­tio­nen über deren Belast­bar­keit zu erhal­ten. Die sehr pro­fes­sio­nell orga­ni­sierte Ver­an­stal­tung hat allen gro­ßen Spaß gemacht und stellt eine wich­tige Erfah­rung für zukünf­tige Bewer­bun­gen dar.

Erste Schritte in die Berufswelt

Endlich wieder dabei! Der gesamte 7. Jahrgang nimmt am bundesweiten Zukunftstag teil und wir wünschen spannende Einblicke und einen tollen Tag. 

Besuch im Rathaus

Wie wird man eigentlich Bürgermeister? Wer hat das Sagen in der Verwaltung und in der Politik? Wo kriege ich Karten fürs Matinee? Und was brauche ich, um heiraten zu können?

Mit diesen Fragen beschäftigten sich am Mittwoch die Schülerinnen und Schüler unserer 10. Klassen im Rahmen des WiPo-Unterrichts beim Erkunden des Rathauses.

Nach einer spannenden Rallye durchs Rathaus, bei der es darum ging, einzelne Fachbereiche und deren Strukturen und Aufgaben zu erkunden, bot sich den Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, Bürgermeister Mirko Spieckermann und drei Angestellten der Stadt selbst in einer Fragerunde Fragen zu aktuellen kommunalen Angelegenheiten und Themen im Hauptausschuss, wie der Reduzierung der Neustädter Schulden, zu stellen und Einblick in die Aufgaben des Bürgermeisters und dessen persönliche Motivation zu erhalten. Der Bürgermeister erläuterte hierbei seine Rolle in der Politik und zeigte auf, welchen Herausforderungen Verwaltung und Politik gegenüberstehen.

Im Anschluss konnte die Klasse selbst einmal in die Rolle der Akteure schlüpfen und eine Ausschusssitzung zum Thema „Neubau der Seebrücke in Neustadt“ im Gemeinderatssaal simulieren. 

Mit neuen Einblicken ins Rathaus sowie beruflichen Anregungen kehrten alle anschließend zurück zum KGN.

Unser Dank gilt insbesondere den Mitarbeitern des Rathauses für die Planung und Durchführung der Rallye sowie dem Bürgermeister, der sich Zeit für die Beantwortung unserer Fragen nahm!


Entdecke deine Zukunft - Auf Jobsuche bei der ZVO

Am letzten Donnerstag hieß das Ziel für 11 Schülerinnen und Schüler des Küstengymnasiums die Erkundung des Zweckvands Ostholstein, seine Türen öffnete und uns einen einzigartigen Einblick in die Abläufe des Müllheizkraftwerks, der Zentralwarte sowie des Recyclinghofs Mitte gewährte. Im Vordergrund stand hierbei die Auseinandersetzung mit möglichen Arbeitsplätzen bei der ZVO sowie potenziellen dualen Studiengängen, die die ZVO anbietet.

Nach einem einführenden Bericht einer ehemaligen dualen Studierenden der ZVO über ihre Ausbildungs- und Studienzeit konnten die Jugendlichen den Prozess der Umwandlung des Mülls von der Anlieferung bis zur Umwandlung in Energie im Müllheizkraftwerk in Neustadt hautnah miterleben. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler viele einzelne Arbeitsbereiche, Tätigkeitsbereiche sowie Abläufe kennen sowie die an Auszubildende bzw. duale Studierende gestellten Anforderungen. Dabei konnten sie den Arbeitenden vor Ort Fragen stellen. Nebenbei wurde ihnen die Bedeutung eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Ressourcen in greifbare Zusammenhänge gebracht.

Das KGN bei der Bundespolizei See

Am vergangenen Mittwoch besuchte der E-Jahrgang die Bundespolizei See und erhielt faszinierende Einblicke in deren Arbeit. Wir wurden herzlich empfangen und erfuhren zunächst mehr über die Aufgaben der Bundespolizei, darunter der Schutz der Küsten, die Bekämpfung von Schleusern im Mittelmeer sowie Rettungseinsätze in und um Griechenland.

Ein Höhepunkt war das Polizeitraining, bei dem wir Teilübungen der Ausbildung zum Bundespolizisten unter Anleitung nachstellen durften, wie zum Beispiel Verhaftungen und Personenkontrollen an Bahnhöfen. Hierbei lernten wir, wie wichtig Kommunikation und das Vertrauen in den Partner sind.

Besonders beeindruckend war die Besichtigung des modernsten Schiffsimulators der Welt, in dem angehende Bundespolizisten zur See üben. Wir durften die Neustädter Bucht bei schlechtestem Wetter durchfahren sowie in Hamburg eine Wende bei vollem Verkehr im Hafen durchführen.

Vielen Dank an die Beamten, die uns einen tiefen Einblick in ihre wichtige Arbeit ermöglicht haben.

Was erwartet uns im Studium

Am Freitag besuchten zwei Studierende der Europa-Universität Flensburg unser Berufsorientierungsseminar, um über ihre Erfahrungen im Studium zu sprechen. Die beiden, die sich für die Studiengänge European Culture & Society, und International Management entschieden haben, gaben Einblicke in ihre Studiengänge und das Leben als Studierende an der Universität und ihren Studienort. Außerdem stellten sie den Studiengang Sozialwissenschaften vor.

Besonders anregend für die Schülerinnen und Schüler war es nicht nur zu erfahren, wie ein Studium überhaupt funktioniert, sondern auch, wie sich das Leben außerhalb des Hörsaals gestaltet. Sie erhielten wertvolle Einblicke welche monatlichen Ausgaben für Miete, Verpflegung und andere Lebenshaltungskosten entstehen und berichteten auf Nachfrage, welche Soft-Skills es benötigt, um ein Studium erfolgreich zu absolvieren.

Besuch des Marinestützpunkts in Neustadt

Wir hatten die Gelegenheit, den Marinestützpunkt Neustadt zu besuchen und spannende Einblicke in die Arbeit der Deutschen Marine und die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten, zivil wie militärisch zu gewinnen. Besonders interessant war die Ex-Köln, die wir besichtigen konnten, ein Übungsschiff, auf dem Brände und Wassereinbrüche realistisch geübt werden. Auch die Feuerwehr der Bundeswehr zeigte uns ihre Brandbekämpfungstechniken und vermittelte uns so, wie man bei unterschiedlichen Bränden vorgeht und was im Umgang mit verschiedenen Feuerlöschern zu beachten ist.
Beeindruckt hat auch der Tieftauchtopf, in dem U-Boot-Besatzungen den Notausstieg aus großen Tiefen trainieren. Hier durften wir den Turm besichtigen und mehr über die Ausbildung zum Taucher bei der Bundeswehr erfahren und wie es ist, sich an die Tiefen nach und nach anzupassen bzw. von den dortigen Ausbildern zu erfahren wie man das Überleben in Extremsituationen unter Wasser trainiert.
Im Gespräch mit Soldaten und zivilen Angestellten konnten wir uns über Ausbildungswege sowie Berufe bei der Marine bzw. am Marinestützpunkt informieren.


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Steuerseminar am KGN

„Wenn ich mit der Schule fertig bin, kann ich Gedichte interpretieren, aber weiß nicht, wie ich eine Steuererklärung mache.“ – Genau um mit diesem Vorurteil aufzuräumen und die vermeintlich hohe Hürde der Steuererklärung zu senken, besuchten uns am Montag zwei Mitarbeiterinnen des Finanzamts Ostholstein.

Nach einer Einführung in die wichtigsten Steuerarten und deren Bedeutung für unsere Gesellschaft konnten die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und anhand fiktiver Beispiele verschiedene Anlagen einer Steuererklärung gemeinsam ausfüllen. Mal ging es um den Arbeitslohn und die Lohnsteuer, mal um absetzbare Bewerbungskosten, und manchmal auch um Tante Marianne, die uns 50.000 € zum Geburtstag geschenkt hat und deren Schenkung nun versteuert werden muss. Dabei zeigte sich, dass 90 % aller Felder meist leer bleiben und das Ausfüllen einer Steuererklärung oft mit ein wenig Intuition und gutem Willen machbar ist. 

Drahtbiegeübungen mit der DB

Was hat eine Ente aus Draht mit der Deutschen Bahn zu tun?

Diese ungewöhnliche Frage stellte sich den Schülerinnen und Schülern des Berufsorientierungsseminars, als eine Personalerin der Deutschen Bahn (DB) unser Küstengymnasium besuchte. In einer spannenden und praxisnahen Veranstaltung erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Berufswelt des Unternehmens, von technischen Ausbildungsberufen bis hin zu Tätigkeiten im Fahrbetrieb und Service.

Zu Beginn stellte die Personalerin die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten bei der Deutschen Bahn vor. Dabei wurde deutlich, wie breit das Spektrum an Berufen ist – von Mechatronik und Elektronik bis zu kaufmännischen Bereichen und Berufen „auf der Schiene“ und welche dieser Möglichkeiten es vor Ort in Neustadt/ Lübeck gibt. Zudem berichtete ein frisch ausgelernter Auszubildender aus dem Fahrbetrieb über seine Ausbildung, dem Arbeitsalltag im Zugverkehr und den Herausforderungen, die der Beruf mit sich bringt.

Ein weiterer spannender Punkt: Wer Teil des DB-Kosmos werden will, kann sich nicht nur auf klassische Ausbildungsberufe bewerben, sondern auch als Auszubildender in der E-Sport-Gruppe der Deutschen Bahn mitwirken und so sein Hobby weiterhin verfolgen.

Ein besonderes Highlight war die sogenannte Drahtbiegeübung. Hier mussten die Teilnehmenden ihr Geschick mit einer Zange zeigen und eine kleine Ente aus Draht formen. Diese Übung stammt aus dem Bewerbungsverfahren bei der DB und gibt einen Vorgeschmack darauf, worauf im Auswahlprozess geachtet wird. Gleichzeitig machte die Personalerin deutlich, dass technisches Verständnis und präzises Arbeiten in vielen Bahnberufen eine große Rolle spielen.

Am Ende des Besuchs wurde deutlich: Eine Ente aus Draht hat sehr viel mit der Deutschen Bahn zu tun. Sie steht sinnbildlich für die Kombination aus Handwerk, Präzision und Engagement, was in den einzelnen Berufen bei der DB sich repräsentiert.

Berufsunfähigkeit: Was Schüler heute wissen sollten

Im Rahmen des BO-Seminars stand dieses Mal ein Thema im Mittelpunkt, das viele zunächst unterschätzen: die Berufsunfähigkeitsversicherung. Laut einer Untersuchung einer großen Versicherungsgesellschaft wird nämlich jeder vierte Berufstätige im Laufe seines Lebens mindestens einmal berufsunfähig. Besonders junge Menschen sind gefährdet, da sie eine längere Lebensarbeitszeit vor sich haben – und damit auch ein höheres Risiko tragen.

Zu diesem wichtigen Thema besuchte uns ein Auszubildender der Provinzial Neustadt. Er gab nicht nur einen lebendigen Einblick in seinen Berufsalltag, sondern erklärte auch anschaulich die Bedeutung verschiedener Versicherungen – von der Kfz-Versicherung über die Haftpflicht bis hin zur Berufsunfähigkeitsversicherung. Besonders eindrucksvoll zeigte er, wie vorausschauend es ist, sich schon als Schüler oder Schülerin abzusichern: Wer jung und gesund ist, profitiert von deutlich günstigeren Beiträgen als jemand, der später in einem risikoreichen Beruf, etwa als Dachdecker, arbeitet.

Die Schülerinnen und Schüler gewannen so nicht nur wertvolles Wissen über den Sinn und Zweck von Versicherungen, sondern auch ein neues Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, sich vorausschauend differenziert Gedanken zu machen zur eigenen Risikoabsicherung, Gesundheit und finanziellen Vorsorge.

27.06.2015