Englisch
Englisch ist als Weltsprache die universelle Lingua franca der Neuzeit. Ihre sichere Beherrschung ist mittlerweile Voraussetzung für viele berufliche Tätigkeiten und sichert in unserer vernetzten Welt unmittelbare Kommunikation und gegenseitiges Verstehen mit den unterschiedlichsten Kulturen. Es ist die Fremdsprache, die durchgängig in der gesamten Schullaufbahn des Gymnasiums unterrichtet wird - sie nimmt auch dadurch gemeinsam mit den Fächern Deutsch und Mathematik eine besonders wichtige Rolle ein.
Der Englischunterricht am KGN soll die Schüler:innen schriftlich und mündlich in der Fremdsprache kommunikations- und interkulturell handlungsfähig machen. Dazu werden die Fertigkeiten Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen und Sprachmitteln von der fünften Klasse an in unterschiedlichsten Formen trainiert.
Zudem bieten wir reichhaltige Möglichkeiten, die Englischkenntnisse in authentischen Situationen unter Beweis zu stellen: So nehmen jedes Jahr Klassen an der Big Challenge teil und besuchen Theaterproduktionen, bei denen die Schüler:innen der Unter- und Oberstufe altersgemäße Aufführungen englischsprachiger Theatertruppen erleben können. Unsere Austausche und Erasmus+ und fachbezogene FlexProjekte bieten außerdem nicht nur die Möglichkeit die sprachlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen, sondern auch sich in einem anderen kulturellen Umfeld zu erproben.
London Calling
28 Schülerinnen und Schüler machten sich auf den Weg nach London, um zusammen mit Frau Apel und Herrn Gosdzinski vier Tage lang die Hauptstadt Großbritanniens zu erkunden. So gab es natürlich viel zu sehen: Sehenswürdigkeiten wie den Big Ben, Buckingham Palace oder Piccadilly Circus standen auf dem Programm genauso wie die weltberühmten Museen, die Tate Modern oder das Natural History Museum. Aber auch für das persönliche Erkunden der Stadt stand Zeit zur Verfügung. So zog es einige zum Camden Market, andere stöberten auf dem Straßenmarkt der Portobello Road, wiederum andere besuchten die Regent Street auf eigene Faust. Am Abend gab es dann einen Jack the Ripper Walk und einen Besuch in einem typischen indischen Restaurant. Für alle waren es “four days to remember”.
Auf der Suche nach den Spuren Shakespeares in London
Wir kamen im Sonnenschein in der englischen Hauptstadt an. Eine U-Bahn-Fahrt und die obligatorische Portion Fish and Chips später waren wir schon mitten im Gewühl der Stadt. Zur Einstimmung stand ein Rundgang durch das Londoner Regierungsviertel auf dem Plan. Vorbei am leider verhüllten Big Ben, dem House of Parliament, das man per Gesetz nicht mit Rüstung betreten darf, der Westminster Abbey hin zur Downing Street 10. Larry, Chief Mouser to the Cabinet Office (seit 2011 im Amt!) war hinter seiner Leibgarde leider nicht sichtbar. Später verriet uns ein Blick auf den Union Jack, dass die Queen gerade nicht im Palast weilt.
Das Wochenende war neben kleinen Abstechern nach Camden Town Shakespeare gewidmet. Jenseits des Glamours, auf der „schlechten“ Seite der Themse, suchten wir in Southwark nach den üblen Spelunken, wo früher Bärenkämpfe und Theater der Graus aller Protestanten waren. Im heutigen Globe wurden während der Lecture wahre Größen aus Shakespeares Mittsommernachtstraum zum Leben erweckt. Durch die Gänge des Küstengymnasiums laufen ganz inkognito die wunderschöne Thysbe, der starke Pyramus, der Mond, die Wand und der unfassbar gefährliche Löwe.
Wenn auch nur in kleinem Rahmen
Auch in diesem Jahr gab es am letzten Schultag Ehrungen für besondere Leistungen im Big Challange Wettbewerb. Diesmal zwar nicht auf „großer Bühne“, sondern nur in kleinem Rahmen, gab es dennoch viele Gründe zum Feiern.
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler aus der Orientierungsstufe und der unteren Mittelstufe haben landes- und sogar bundesweit die höchsten Platzierungen (landesweit den ersten und zweiten, bundesweit den zweiten Platz aller 5. Klassen; erster Platz der 7. Klassen in Schleswig-Holstein und noch einmal landesweit die ersten beiden Plätze der 8. Klassen) erzielt, wofür sie von ihren Klassen tosenden Applaus ernteten!
Herzlichen Glückwunsch zu diesen wirklich herausragenden Leistungen!
Flat Stanley
Es ist soweit: Bei einer 5. und einer 7. Klasse unserer Schule sind Austauschschüler aus Amerika eingezogen und werden mit ihnen zusammen Weihnachten und Neujahr verbringen. Die Austauschschüler aus Papier wurden von Kindern einer Middleschool in L.A. gebastelt und per Post zu uns geschickt. Auch die Schüler:nnen vom Küstengymnasium haben Figuren gebastelt und sie in die USA geschickt. So können wir ganz coronakonform kulturellen Austausch leben und viele neue Eindrücke gewinnen. Geschrieben wird auf Englisch. Wenn sich dabei noch Fehler einschleichen, ist das nicht schlimm. Denn die passieren nunmal beim Erlernen und Ausprobieren einer Fremdprache. Fehler sind hier wichtig und gut, damit man aus ihnen mit Hilfe der anderen lernen kann. So sind wir sehr gespannt auf die Wirkung dieses Projektes und erste Beiträge der Schüler:nnen über Padlet (Fotos) lassen schon erkennen, dass es allen Beteiligten große Freude macht. Wir teilen und kommentieren die Beiträge aller Teilnehmenden digital und kommunizieren somit fast in Echtzeit und super schnell.
Inspiriert wurde die Idee von einem Leseprojekt aus den USA namens "Flat Stanley". Seit Jahren gibt es immer mehr Bücher über den kleinen Jungen Stanley, der über Nacht leider wegen einer Pinnwand flach gedrückt wurde und nach und nach seine neuen Fähigkeiten und die positiven Aspekte dieses Schicksals zu schätzen lernt. So kann er sich nun mitunter in jeden Briefumschlag falten und überall in der Welt umherreisen. So sehen auch wir dieses Projekt als Chance, es Flat Stanley nachzumachen und einfach als Papierfiguren die Welt zu entdecken!