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27.09.2021

Wahlsimulation am KGN

Auch wenn die meisten Schüler*innen bei den Bundestagswahlen noch nicht wählen durften, so konnten sie dies am Freitag vor der Bundestagswahl bereits in einer simulierten Wahl am KGN tun.
Aufgerufen waren die Jahrgangsstufen 9 bis Q2 ihre Stimme für jeweils einen Kandidaten sowie eine Partei abzugeben. 271 von 301 „Wahlberechtigten“ warfen dabei ihren Wahlzettel in die Urne, drei davon ungültig. Die Wahlbeteiligung lag somit bei ca. 89%, was zeigt, dass Schüler ein Interesse an der Gestaltung ihrer Zukunft haben. Für viele eine tolle Erfahrung, in der Wahlkabine zu sitzen und entscheiden zu dürfen.

Schon im Vorfeld diskutierten die Schüler*innen im WiPo-Unterricht und stellten Vermutungen hinsichtlich der erwarteten Wahlergebnisse auf. Die These, dass die Grünen unter jungen Menschen mehr Zulauf haben, bestätigte sich nach Auszählung: Die Nase vorne hatte am Ende Jakob Brunken (DIE GRÜNEN) bei den Erststimmen mit 32% vor Jörg Hansen (FDP) mit knapp 24%. Den dritten Platz nahm Bettina Hagedorn (SPD) mit 21% ein, die letztendlich bei der richtigen Bundestagswahl das Direktmandat gewann.

Bei der Zweitstimme stand der Wählerwille ebenfalls deutlich auf Veränderung. Hier erreichten Die Grünen 31,7% vor der FDP mit 26,5%. Dahinter folgen SPD (13,8%), Die Linke (8,21%) sowie CDU (5,2%). Die dänische Minderheitspartei SSW erreichte 1,5% und wäre somit ebenfalls in einem fiktiven Parlament vertreten. Den Einzug in einen möglichen Bundestag verpasste hingegen „Die Partei“ knapp mit 4,9%.

In der kommenden Schulwoche wird es um die Auswertung der Wahl gehen. Dabei soll es um folgende Fragen gehen: Wie haben andere Wähler aus anderen Altersgruppen abgestimmt? Wie unterscheiden sich die Ergebnisse des KGN von denen der Bundestagswahlen? Warum sind welche Parteien populär oder unpopulär?

Für die beteiligten Schüler*innen stand eines aber schon jetzt fest: Bei der nächsten offiziellen Wahl wollen sie dabei sein - allein schon um ein Zeichen zu setzen.