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23.08.2021

Klassenprojekt Erinnerung

mit der Funktionsweise von Erinnerung im Allgemeinen und den Lebenserinnerungen ihrer (Ur-)Großeltern im Speziellen beschäftigt. Ursprünglich war eine Kooperation mit der DANA-Residenz geplant, die aufgrund von schlechtem Wetter, Gesundheitssorge und Infektionsschutz von Seiten der Leitung kurzfristig abgesagt wurde, woraufhin die Schülerinnen und Schüler die eigenen (Ur-)Großeltern interviewten.

Aus den Interviews mit den (Ur-) Großeltern entwickelten die Schüler*innen in Kleingruppen eigene Fragestellungen, mit denen sie sich auf die ästhetische Forschungsreise begaben. Sie hielten ihre Gedanken und Ideen schriftlich fest, fertigen Skizzen an, sammelten Fundstücke und Fotos. Im Laufe der Woche entwickelten sie hieraus eine eigene künstlerische Umsetzung (Plastik, Installation, Collage, etc.) wie zum Beispiel den „Reisekoffer“, der eine Geschichte zu der Flucht aus Ostpreußen und anderen eher positiven Reiseerinnerungen der Großmutter einer Schülerin erzählt. Während des Projektes fanden regelmäßig sowohl Diskussionen mit allen Workshopteilnehmern als auch Einzelgespräche mit dem Kunstlehrer Herrn Thiesler und der Künstlerin statt.
Zum Abschluss fand am Freitag eine Präsentation im Werkraum des Küstengymnasiums Neustadt statt, zu der andere Klassen, Eltern, und Großeltern eingeladen wurden. Es gab einen regen und interessierten Ausstellungsbesuch. Hierbei präsentierten die Schüler*innen ihre Werke, bekamen darauf ein Feedback, standen für Rückfragen bereit und traten mit den Besuchern in einen Dialog.

Das Projekt wurde gefördert durch das Landesprogramm „Kunst hoch Schule“, durch die Muthesius Kunsthochschule Kiel, das IQSH und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur.