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09.05.2022

Das KGN wählt wieder

Im Vorfeld der Landtagswahl durften unsere Schülerinnen und Schüler auch in diesem vorab ihre eigene schulinterne Wahl abhalten. Am Freitag waren dabei neben dem wahlberechtigten Anteil der höheren Jahrgänge auch die 9. und 10. Klassen dazu aufgerufen, ihre Stimmen abzugeben. Schon morgens startete die 9c mit der Vorbereitung in der Mensa. In kleinen Teams organisierten sich die Schülerinnen und Schüler mit viel Engagement als Wahlhelfer und unterstützten so ihre Mitschülerinnen bei der Stimmenabgabe.

Von den 304 Wahlberechtigten nahmen 223 teil. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 73,3%, die darauf zurückzuführen ist, dass der Abi-Jahrgang am Wahltag seine Zeugnisse erhielt und so nicht in Gänze teilnehmen konnte.

Die Motivation der Partizipationsmöglichkeit zog sich jedoch spürbar durch die Schülerschaft. Es wurde teils heiß diskutiert, welche Partei die eigene Stimme erhalten solle, die dann unter realitätsnahen Bedingungen, bestehend aus Wahlkabinen, Wahlurne und Wahlzetteln abgegeben wurde.

Nachdem am frühen Nachmittag die letzte Klasse den Gang in die Wahlkabine bestritten hatte, schloss der Wahlvorstand die Wahl, so dass die Auszählung beginnen konnte. Einige Kandidaten waren den Schülerinnen und Schülern bereits von der im März durchgeführten Podiumsdiskussion in der Sporthalle bekannt. Die meisten Erststimmen vereinte Niclas Dürbrook (SPD) auf sich. Mit 104 Stimmen (46%) gewann er vor Falko Siering (Die Grünen, 46 Stimmen und damit 21%) und Tobias Maack (FDP, 36 Stimmen und damit 16%) das Direktmandat für den simulierten Wahlkreis.

Bei den abgegebenen Zweitstimmen dominierte dagegen die Partei der Grünen. Sie erhielt 70 Stimmen (32%) und wurde damit stärkste Kraft vor der SPD (43 Stimmen bzw. 19%) und der FDP (40 Stimmen bzw. 18%). Besonders erwähnenswert ist darüber hinaus, dass die dänische Minderheit des SSW mit 12 Stimmen sogar die für sie nicht erforderliche 5%-Hürde zum fiktiven Parlament meisterte und die Partei der AfD bei unseren Schülerinnen und Schülern keinerlei Zuspruch erhielt.

In den kommenden WiPo-Stunden wird das Wahlergebnis aufgegriffen und dem der offiziellen Landtagswahl gegenübergestellt, um zu thematisieren, wie Wähler anderer Altersgruppen abstimmten und warum die am KGN dominierenden Parteien bei Jüngeren einen höheren Zuspruch erhalten als bei Älteren.

Eines steht aus Sicht der Schülerinnen und Schüler unbestritten fest: Wahlen sind die zentrale Säule unserer Demokratie – sie wahrzunehmen und mitzuentscheiden ist für sie selbstverständlich.


Herzlichen Dank für das tolle Engagement aller Beteiligter!