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Medienkonzept

Die digi­tale Um– und Über­for­mung unse­res Lebens birgt zahl­rei­che Chan­cen und neue Risi­ken, mit denen sich jede Schule aus­ein­an­der­set­zen muss, wenn sie ihre Schülerschaft auf die Welt erfolg­reich vor­be­rei­ten will: Schü­ler*innen von heute müs­sen die Fähig­keit erwer­ben, die groß­ar­ti­gen Mög­lich­kei­ten, die der Ein­satz moder­ner Infor­ma­ti­ons­tech­nik bie­tet, effek­tiv für ihre eige­nen Ziele zu nut­zen. Sie müs­sen aber ebenso für das damit ver­bun­dene hohe Gefah­ren­po­ten­tial sen­si­bi­li­siert wer­den.

Unsere Schule verfügt dazu über eine außergewöhnlich gute personelle und technische Ausstattung. So wurden die gute alte grüne Tafel und die weiße Kreide in fast allen Räumen nach und nach durch ein digitales Tafelsystem ersetzt, mit dem in allen Fächern im täglichen Unterricht effektiv und vielfältig gearbeitet wird. Man schreibt darauf mit digitalen wie mit Whiteboard-Stiften oder auch mit der Computertastatur. Mit einer Kamera werden Schülerarbeiten aus dem Heft schnell an die Tafel projiziert, ebenso digitale Schulbücher oder Arbeitsmaterialien, aber auch Internetinhalte, Filmsequenzen und Bilder, die anschließend an der Tafel bearbeitet werden können. In der Oberstufe werden die Klausuren und auch die schriftlichen Abiturprüfungen auf dem Computer geschrieben.

Seit über 15 Jahren stehen wir für Kollegien, Eltern und Schüler*innen anderer Schulen mit unseren Erfahrungen als Referenzschule zur Verfügung. Darüber hinaus haben wir für das IQSH (Institut für Qualitätsentwicklung) mehrfach den Schulmedientag ausgerichtet und sind Referenzschule im Netzwerk MediaMatters! der Universität Flensburg.

Die Lernplattform „Fronter“ ist nicht nur überall im ganzen Gebäude drahtlos zugänglich, sondern auch zu Hause über das Internet. Auf diesem Wege tauschen wir auch außerhalb des Unterrichts Materialien und Informationen aus. Termine können abgesprochen, Vorgaben und Themen für Referate bereitgestellt, Hausaufgaben abgegeben werden. Arbeiten können auf diese Weisebis ins Detail für alle sichtbar und nachvollziehbar besprochen, als Vorbild gezeigt oder gemeinsam verbessert werden. Zugleich ist Fronter ein Archiv, das die Schüler*innen fortwährend erweitern und auf das sie bis zum Abitur zurückgreifen können.

Neue Medien in der Orientierungsstufe

In der Orientierungsstufe erhalten unsere Schüler eine erste systematische Ausbildung im Umgang mit dem Computer. Sie verstehen rasch, wie eine fensterbasierte Benutzeroberfläche funktioniert, wie man digitale Dokumente erstellt, speichert, öffnet, verändert und weitergibt. Sie üben sich in der Verwendung von Suchmaschinen, um im Internet gezielt digitale Informationen finden zu können. Die Schüler erlernen den Umgang mit gängigen Programmen zum Schreiben und Gestalten von Texten, zur Tabellenkalkulation und zur Folienpräsentation.

Für die späteren Schuljahre wichtig ist die Einführung in die Benutzung von virtuellen Klassenzimmern auf unserer Lernplattform. In ihren Unterrichtsräumen erlernen die Schüler spielerisch die Benutzung digitaler Tafeln (interaktiver Whiteboards).

Aber es geht nicht nur um die Nutzung moderner Medien als Informationstechnik. Zugleich erfolgt eine erste Sensibilisierung für die Gefahren, die die unsachgemäße und übermäßige Benutzung von Computern und Onlinediensten für Körper und Geist mit sich bringen kann. Wie können Haltungsschäden und Übergewicht, Abofallen, Urheberrechtsverletzungen oder Spielsucht vermieden werden? Welche Risiken gibt es bei der Nutzung sozialer Netzwerke?

Neue Medien in der Mittelstufe

In der Mittelstufe werden die bereits erworbenen Fähigkeiten erweitert und vertieft. Die in der Orientierungsstufe erworbenen Kenntnisse werden im Unterricht aller Fächer aufgenommen, genutzt, erweitert und vertieft. Wenn Lehrer und Schüler es für sinnvoll halten, können sogar Klassenarbeiten und Tests in der Sekundarstufe I bereits auf Rechnern geschrieben werden.

Zugleich schließt sich eine weitere Phase intensiver Auseinandersetzung mit den Problemen des Internets in verschiedenen Fächern und auf Fachtagen an. Im Mittelpunkt stehen:

  • soziale Netzwerke
  • Cybermobbing
  • Tauschbörsen
  • Urheberrecht und
  • Datenschutz

Ab der 8. Klassenstufe wird das Fach Informatik als Alternative zu einer dritten Fremdsprache wie Latein oder Französisch angeboten.

Neue Medien in der Oberstufe

In der Oberstufe erfolgt der Unterricht, wo immer es möglich und pädagogisch sinnvoll ist,

unter Einsatz von Laptops, Lernsoftware und einer Lernplattform.

Jeder Schüler bringt ein eigenes Gerät seiner Wahl mit in den Unterricht. Dabei ist es unwichtig, ob der Rechner ganz neu oder schon älter ist, welches Betriebssystem und welche Schreibprogramme verwendet werden.

Die aufeinander abgestimmte Kombination von individuellen Rechnern und fachspezifischer Software mit einer alles verbindenden und organisierenden Lernplattform steht für viele Aufgaben zur Verfügung:

  • als kreatives Lern- und Arbeitsmittel
  • als Schreibwerkzeug für Klassenarbeiten bis hin zum Abitur
  • für professionelle Präsentationen
  • als elektronisches Schulheft und Archiv von Unterrichtsergebnissen
  • als Kommunikations- und Informationsmittel
  • als Lexikon, Wörterbuch und Internetzugang
  • als individuelles Lernwerkzeug
  • als Medium des konkreten Fachunterrichts in Informatik